candida brain fog

Eine häufige Beschwerde von Candida Patienten ist Brain Fog. Während der Gehirnnebel eine Summe von Ursachen haben kann, so ist Candida definitiv eine davon.

candida albicans
Candida Albicans unter dem Mikroskop By Y tambeOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

Candida Betroffene berichten von chronischen Brain-Fog Beschwerden, die sich nach den Mahlzeiten häufig verstärken. Manchmal tritt der Candida Gehirnnebel auch besonders in den Morgenstunden auf.

Vielen Brain Fog Patienten wird gesagt, dass die Ursache psychisch wäre. Schließlich kann eine Pilzinfektion ja nur den Verdauungstrakt befallen, oder?

Warum das nicht so ist und warum Candida eine potenzielle Ursache für Gehirnnebel ist, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Natürlich studienbasiert!

Was ist Candida überhaupt? [1, 2, 3, 4]

Von Pilzerkrankungen (Mykosen) ist in den letzten Jahren besonders häufig die Rede. Und tatsächlich beobachten Ärzte ein gehäuftes Auftreten der Infektionen. Pilzerkrankungen können nahezu jedes Organ betreffen. In der Regel sind aber vor allem Darm, Scheide oder auch Füße das Ziel der Hefepilze.

Candida Pilze sind eine Gruppe von Hefepilzen. Zu den Candida Arten zählen besonders gefährliche, etwa der Candida Auris, aber auch etwas weniger gefährliche  wie der Candida robusta (Backhefe) und der Candida kefyr (in Kefir zu finden).

Eine weiße Zunge kann auf eine Candida-Pilz-Infektion hinweisen. [By LucyinOwn work, CC BY-SA 3.0, Link]
Candida Pilze zählen zu den normalen Mikroflora des Menschen. Aktuell wird untersucht, ob manche Stämme vielleicht auch positive Wirkungen auf den Körper haben.

Zum Problem kommt es, wenn unser Immunsystem geschwächt ist und der Pilz nicht vom Ausbreiten gestoppt werden kann.  Das ist zum Beispiel regelmäßig nach einer Antibiotikatherapie, einer sehr zuckerreichen Ernährungsweise oder einer besonders stressigen Zeit der Fall.

Ebenso erleben Patienten auf der Intensivstation häufig eine Hefepilzinfektion. Diese betrifft meist den Verdauungstrakt und Harntrakt. Wird eine Candida-Infektion allerdings über einen längeren Zeitraum nicht behandelt, kommt es auch zu einer Ausbreitung der Pilze in naheliegenden Organsystemen. Im Ernstfall kann es auch zu einer systemischen Candida Infektion kommen.

Candida Albicans ist wohl die häufigste und bekannsteste Candida-Art. Bei 70% der Menschen leben diese Pilze im Darm und bei gesunden Menschen ist das auch unproblematisch. Denn ein gesundes Immunsystem kontrolliert das Gleichgewicht von Bakterien, Viren und auch Hefepilzen.

Andere Hefe-Stämme

Infektionen mit anderen Candida Stämmen als Candida Albicans werden laut einem Bericht im Fachmagazin „Pharmacotherapy“ immer häufiger. Man unterscheidet gesamt rund 200 Candida Arten. Ein erhöhtes Risiko für eine Pilzinfektion haben nicht nur Personen nach der Einnahme von einem Breitbandantibiotikum oder Corticosteroiden, sondern auch Patienten mit Diabetes Mellitus. Auch Neugeborene können betroffen sein, wenn Sie den Pilz von der Mutter bekommen. Denn bereits während der Geburt beginnt die Besiedelung des Darmmikrobioms beim Baby. Davor war dieses nahezu steril.

Symptome einer Candida-Infektion

Eine Candida Infektion kann zu einer Summe von Symptomen führen, wobei alle Beschwerden unspezifisch sind und auch auf andere Erkrankungen hindeuten können. Candida-Betroffene berichten häufig von Symptomen wie:

  • Brain Fog
  • Konzentrationsprobleme
  • Vergesslichkeit
  • Verdauungsprobleme (Blähungen, Blähbauch, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall,…)
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Mundgeruch
  • Heißhunger auf Süßigkeiten
  • Mund-Soor (weißer Belag auf der Zunge)
  • Gelenksschmerzen
  • Unverträglichkeiten
  • Allergien
  • Hormonelle Probleme
  • wiederkehrende Harnwegsprobleme
  • Brennen beim Urinieren
  • Atemprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Nährstoffmangel
  • Schwindel
  • Hautausschläge

Candida-Pilze lieben Feuchtigkeit und Wärme. Darmschleimhaut, Genitalbereich oder auch der Mundbereich sind daher ideale Wohnorte für den Hefepilz. Charakteristisch ist zum Beispiel ein weißlich gelber Zungenbelag, wenn die Mundhöhle betroffen ist. Dieser Belag lässt sich meist mithilfe eines Zungenschabers abwischen.

Systemische Candida-Infektion

Bei einer systemischen Candida-Infektion (Candidose) handelt es sich um eine sehr seltene schwere Infektion, welche das Gehirn, Blut, Herz sowie Knochen, Augen und andere Teile des Körpers betreffen kann. Die systemische Candida-Infektion ist die häufigste Pilzinfektion bei Krankenhaus-Patienten in den einkommensstarken Ländern. Betroffen sind vor allem Patienten mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. HIV-Patienten, Krebspatienten). Das Risiko ist ebenso bei Patienten nach einer Operation bzw. Antibiotikaeinnnahme erhöht. [5]

Wenn das Blut betroffen ist sind die Symptome vor allem Fieber und Schüttelfrost, welche sich nicht mit Antibiotikaeinnahme verbessern. Je nach betroffenem Organ kann es auch zu weiteren Symptomen kommen. Die systemische Candida-Infektion ist eine sehr schwere Infektion, die im Ernstfall sogar tödlich enden kann. In diesem Beitrag reden wir nicht über diese Art von Infektion. Sollte allerdings bereits eine Candida-Infektion z.B. im Darm bestehen, sind Vorbeugungsmaßnahmen sinnvoll, um zu verhindern, dass man eine systemische Candida-Infektion entwickelt. [5]

Brain Fog durch Candida

Brain Fog kennzeichnet sich durch Symptome wie mangelnde mentale Klarheiten, Verwirrtheit, Vergesslichkeit, schlechte Konzentration oder mangelndes Gedächtnis. Auch weitere Brain Fog Symptome wie Gefühl der Leere, Unwirklichkeit oder Nebelgefühle sind möglich.

gehirn entzündung
Candida kann unser Gehirn wahrlich entzünden

Hinter dem Gehirnnebel (Brain Fog) stecken eine Summe von möglichen Ursachen.  Infektionen, ob mit Pilzen, Viren oder  Bakterien sind eine davon.

Denn hinter Brain Fog können Entzündungen stehen. In einer Studie aus der Schweiz heißt es, dass das Immunsystem und Entzündungen zunehmend an neuropsychiatrischen Erkrankungen beteiligt sind. Weiteres wird beschrieben, dass Entzündungsmoleküle, die im Gehirn ausgeschüttet werden zu der Entstehung von Gehirnnebel beitragen können. Doch ist bisher noch unklar, wodurch die Hirnentzündung bei Brain Fog ausgelöst werden könnte. Hinweise gibt es, dass Entzündungen durch Stress und Mykotoxine von Schimmelpilzen entstehen können.  [7]

Weitere Studien zeigen, dass Infektionen wie zum Beispiel mit einem Candida-Pilz zu Entzündungen im Körper führt, sogar im Gehirn. Laut der Studie kann es aufgrund von einer chronischen Anwesenheit von Pilzen im Blut kann es zu einer Verletzung im Zentralen Nervensystem, einen erheblichen Neuronenverlust und langfristigen kognitive Beeinträchtigungen kommen. [31]

In weiteren Studien zeigte man, dass eine Candida-Pilzinfektion Entzündungen verursachen kann. Besonders Entzündungsmarker wie Interleukin-1 oder TNF-Alpha steigen durch eine Candida-Infektion stark an. [8, 9, 10, 11]

Nicht nur fungale, sondern auch bakterielle Infektionen führen im Körper zu Entzündungen. Dazu später mehr!

Wie Candida zu Brain Fog führt

Candida Pilze fühlen sich besonders in feuchten, warmen und dunklen Körperregionen wohl. In der chinesischen Medizin gelten Sie daher auch als eine Yin-Krankheit.

Die Pilze verankern sich in unseren Schleimhäuten wie beispielsweise dem Darm und erhöhen unsere Darmdurchlässigkeit. Die Darmbarriere wird geschädigt und ein Leaky-Gut-Syndrom kann entstehen (erhöhte intesintale Darmpermeabilität). Das bedeutet, dass der Verdauungstrakt „löchrig“ wird. Candida, Candida-Gifte, andere Toxine und unverdaute Nahrungspartikel gelangen so vereinfacht in die Blutbahn und führen dort zu Entzündungen und Allergien. [16]

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Acetaldehyd

Wenn Candida Pilze mit einer Nahrungsquelle wie beispielsweise verarbeitete Kohlehydrate, Zucker, aber auch Fette in Berührung kommt, werden diese in Chemikalien umgewandelt, die der Pilz zum Überleben benötigt. Dazu zählen auch Chemikalien wie Acetaldehyd, ein Stoff aus der Familie der Alkohole. Acetaldehyd wirkt neurotoxisch. [15]

Ethanol (gewöhnlicher Alkohol) wird in der Leber ebenfalls zu Acetaldehyd umgewandelt, was wiederum die negativen Effekte von Alkohol für unser Gehirn erklären kann. Das Neurotoxin Acetyaldehyd ist besonders schädlich für den Fötus bzw. das Baby. Hier kann es unter anderem zu gefährlichen Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung kommen. [19]

Acetaldehyd führt neben seiner Wirkung auf unser Gehirn auch häufig zu allergischen Reaktionen der Schleimhäute – Mund, Verdauungssystem, Nebenhöhlen und Atemwege sind hiervon betroffen. Acetaldehyd ist aber nur ein produziertes Gift von Pilzstämmen wie Candida. Man vermutet, dass Candida-Pilze gesamt mehr als 70 verschiedene Toxine produzieren können.

Interessant ist auch, dass einige Patienten mit chronischem Candida sich etwas „beschwipst“ oder „alkoholisiert“ fühlen, obwohl sie bereits seit Jahren auf alkoholische Getränke vollständig verzichten. Man vermutet, dass das auf die Wirkung des alkoholähnlichen Acetaldehyd zurückzuführen ist.

Gliotoxin

Das sogenannte Gliotoxin ist ein Mykotoxin, welches zum Beispiel von Aspergillus Stämmen produziert wird. Eine Studie aus Deutschland gibt nun aber auch Hinweise darauf, dass Candida Stämme wie C. albicans ebenso in der Lage sind Gliotoxin zu produzieren.

Gliotoxin gilt als Immunsuppressivum, also als ein Stoff der die Funktion des Immunsystem mindern kann. Des Weiteren kann das Mykotoxin auch gewisse Zellen schaden (zellgiftig) und beschleunigt den natürlichen Zelltod. Das Toxin schadet Zellen des Immunsystem einschließlich Neutrophilen, Granulozyten, Eosinophilen,, Makrophagen und Thymozyten. Kein Wunder also, dass der Pilz oftmals so schwer zu beseitigen ist. [15]

Brain Fog wegen Candida Gifte wie Gliotoxin?

Gliotoxin kann auch das Blut verdünnen und die Bildung von Gerinnsel verhindern, wodurch eine leichtere Fortbewegung für Candida im Blut ermöglicht wird. Dadurch gelangt der Pilz auch in Körperbereiche in denen er im Normalfall nicht gelangen sollte. [15]

Gliotoxin ist eines der giftigsten Mykotokine. In In-Vitro Studien zeigte man, dass Gliotoxin neurotoxisch wirkt und auch Zellen des Nervensystems wie Mikrogliazellen, Astrozyten und Oligodendrozyten verletzen bzw. töten kann. Das wiederum hat unterschiedliche Auswirkungen für jede verletzte Zelle. [27]

Astrozyten beispielsweise sondern Signalstoffe ab, welche die Endothelzellen dazu bringen Tight Junctions zu bilden. Das klingt vielleicht alles sehr kompliziert. Kurz gesagt bedeutet es aber, dass Astrozyten eine korrekte Funktion unserer Blut-Hirn-Schranke ermöglichen. Sind Astrozyten in Ihrer Funktion gestört, könnte es denkbar zum Leaky Brain, einer durchlässigen Blut-Hirn-Schranke, kommen. Candida-Gifte gelangen so viel leichter in das Gehirn und können leichter zu Beschwerden wie Brain Fog führen.

Gliotoxin – ein Neurotoxin

Des Weiteren fördert Gliotoxin Entzündungen im Gehirn (Neuroinflammation), was wiederum bekanntlich bei Brain Fog eine wichtige Rolle spielen kann. [27]

Eric Bakker schreibt in seinem Buch „Candida Crusher“ davon, dass Gehirnnebel und lähmende Gefühle, die bei Candida Patienten zu finden sind die Ursache in Gliotoxin haben. [15]

Gliotoxin schadet auch unserer Leber, dem wichtigsten Entgiftungsorgan. Das macht es noch komplizierter die Pilzgifte abbauen zu können. Sie gelangen dann vereinfach in die Blutbahn und von dort aus in den Rest des Körpers. Einige Brain-Fog Patienten berichten auch von einer beeinträchtigen Leberfunktion. [33]

In den letzten Jahren deuten zudem immer mehr Studien auf eine Verbindung von Multipler Sklerose und Pilzinfektionen hin. Man vermutet, dass hier Gliotoxine hier eine Rolle spielen könnte. In Mäusen zeigte man, dass eine Injektion mit Gliotoxinen abhängig von der Dosis die klinischen Symptome der Erkrankung verstärkt. [27]

Candidalysin

Ein weiteres Pilz-Gift von Candida ist auch „Candidalysin“. Laut einer Studie im Fachmagazin Nature kann der Hefepilz Candida Albicans dieses Toxin bilden, welches beispielsweise dazu in der Lage ist Zellmembranen zu zerstören.

Die meisten lebensbedrohlichen systemischen Infektionen entstehen durch eine Verlagerung von Krankheitserregern über die Darmbarriere in den Blutkreislauf. Studien von der „American Society for Microbiology“ zeigen, dass für eine solche Translokation von Candida Albicans Barriereschäden im Darm, kurz ein löchriger Darm (Leaky Gut) notwendig ist.

In der Studie berichtete man auch davon, dass das Toxin Candidalysin ein Schlüsselfaktor für die Schädigung der Darmschleimhaut sein kann. Der Candida Pilz schüttet das Toxin aus um Enterozyten der Darmschleimhaut zu schädigen und so freie Bahn für die Pilze zu ermöglichen. Sie können so erleichtert in unseren Blutkreislauf und damit zu einer Infektion in anderen Körperteilen wie beispielsweise unserem Gehirn führen.

Bei einem löchrigen Darm zum Beispiel aufgrund von Candidalysin gelangt aber nicht nur der Pilz selber vereinfacht in unser Blut, sondern mit ihm auch eine Summe von Toxinen, Giften und unverdauten Nahrungsbestandteile, welche wiederum zu Entzündungen im Körper führen können. So kann Candida mithilfe von Candidalysin auf zwei Wege zu Brain Fog führen. Einerseits ermöglicht das Toxin, dass Candida Pilze auch sensible Organe wie unser Gehirn erreichen können, andererseits führt das Pilz Gift zu Leaky Gut und damit zu Entzündungen im Körper. [28]

Mannan

Mannan ist ein Zellwandpolysaccharid, welches in Hefepilzen vorkommt. In Studien hat man gezeigt, dass Mannan von Candida Albicans so wie auch Gliotoxin als Immunsuppressivum wirkt. [31] Das Immunsystem wird unterdrückt und es ist nicht mehr ausreichend dazu in der Lage alleine die Hefepilzinfektion zu bekämpfen.

Die kleinen Mannanfragmente werden sehr langsam im Verdauungstrakt freigesetzt und dann langsam in den Blutkreislauf aufgenommen. Selbst nachdem die Candida-Pilze beseitigt wurden, können die Mannanfragmente laut Dr. Eric Bakker im Körper (z.B. im Blut) zirkulieren und Symptome verursachen. Es dauert eine sehr lange Zeit bis sie vollständig beseitigt werden, weshalb bei Menschen mit Candida häufig die Verdauungsprobleme zwar schnell verschwinden, Symptome wie Brain Fog jedoch noch immer anhalten. Hier muss man geduldig sein. [15]

Gliotoxin und Mannan beeinträchtigen gerade die T-Lymphozyten bzw. die weißen Blutkörperchen. Gerade aber eine Fehlfunktion dieser steht in Verbindung mit wiederkehrenden und anhaltenden Hefepilzinfektionen. Die von Candida produzierten Stoffe Gliotoxin & Mannan erklären warum eine Pilzinfektion im Körper mancher Menschen so schwer zu beseitigen ist. [15]

Pilze sind aber nicht die einzigen Krankheitserreger, die so klug handeln können. Beispielsweise bilden Bakterien verschiedene Moleküle, die den Stoffwechsel der Zelle durcheinanderbringen und Viren wandeln Zellen  in Fabriken um, in denen sich die Viren vermehren können bis die Zelle selbst erschöpft zugrunde geht.

LPS

Candida kann unseren Darm löchrig machen. Dadurch gelangen aber nicht nur die Pilzgifte vermehrt ins Blut, sondern auch bakterielle Toxine wie LPS bzw. Lipopolysaccharide. Bei den meisten Menschen wird LPS im Darm von Bakterien produziert. Bei einem gesunden Darm gelangt es aber nicht durch die Darmschleimhaut. Ist diese aber aufgrund der Pilze „löchrig“ gelangen LPS vereinfacht in das Blut und führen dort zu den verschiedensten Symptomen.

Depressiv wegen Lipopolysaccharide?

In Studien des Max-Planck-Institut zeigte man eine Verbindung von erhöhten Lipopolysacchariden und erhöhten Entzündungsmarker wie Interleukin-6, Interleukin-1 und TNF-Alpha. Wie bereits erwähnt sind Entzündungen eine mögliche Ursache von Brain Fog. In der selben Studie zeigte man auch eine Verbindung von erhöhten LPS und Schlafproblemen.  [20]

In einer weiteren Studie aus den Niederlanden gab man den Teilnehmer nach Zufallsprinzip entweder Lipopolysaccharide oder ein Placebo. Man zeigte eine signifikante Erhöhungen der Entzündungsmarker Interleukin-6 und TNF-Alpha bei der Gruppe die LPS erhielt. Gleichzeitig erlebten die Patienten Gefühle der sozialen Trennung („Ich fühle mich von anderen getrennt“) und eine verstärkte depressive Verstimmung. Demnach könnte LPS nicht nur eine Rolle bei Depression, sondern auch bei Gefühlen der sozialen Trennung wie Sie z.B. bei Depersonalisation zu sehen sind, spielen. [21]

LPS vs. Kochsalzlösung

In anderen Studien verglich man den Effekt von einer Verabreichung von LPS und einem Placebo Kochsalzlösung auf körperliche, emotionale und kognitive Fähigkeiten. Neben Entzündungsmarker (IL-1, IL-6, TNF-Alpha) stieg nach der Verabreichung von LPS auch der Spiegel des Stresshormon Cortisol. Gleichzeitig kam es durch LPS zu vermehrter depressiver Stimmung und Angst. Auch verschiedenste Gedächtnisfunktionen wurden deutlich beeinträchtigt.  [24]

In weiteren Studien zeigte man beispielsweise auch bei der Parkinson-Erkrankung eine deutlich erhöhte Darmpermeabilität (kurz: Leaky Gut) sowie erhöhte Werte der Lipopolysaccharide. Auch bei Personen mit schweren Autismus, konnte man deutlich erhöhte Spiegel von Endotoxinen (LPS) nachweisen. LPS steht auch mit einer verschlechterten sozialen Interaktion bei Autismus-Patienten in Verbindung.  [22, 23]

Chronische Vergiftung

Ein großes Problem besteht, wenn in unserem Körper bereits eine große Menge an Giften wie Acetaldehyd, Gliotoxin & Co zu finden ist. Durch diese „chronische Vergiftung“ bleibt unser Immunsystem geschwächt und kann Infektionen nicht wie gewohnt bekämpfen.

Dadurch haben weitere Pilze, Parasiten & schlechte Bakterien freie Bahn. Sie können erneut eine Summe toxischer Stoffe produzieren, wodurch unser Immunsystem weiter beeinträchtigt wird. Ein Teufelskreis entsteht. Besonders wenn die Ernährung dann noch reich an den Lebensmittel ist, die Pilze und schädliche Bakterien lieben. Einfache Kohlehydrate aus Softdrinks, Weißbrot, Nudeln, Fertigprodukten und sogar Obst sind beispielsweise optimales Futter für die Candida-Pilze.

Diese chronische Vergiftung kann gemeinsam mit dem durch Candida verursachten Leaky Gut und beeinträchtigten Immunsystem zu Brain Fog und anderen körperlichen, psychischen und neurologischen Problemen führen. [30]

Nicht nur Candida

Neben Candida-Infektionen können auch bakterielle Infektionen hinter dem Gehirnnebel stecken. Insbesondere deshalb, weil einige schädliche Stämme eine Überproduktion von den Entzündungsmarker Interleukin-6, Interleukin-1 sowie TNF-Alpha verursachen können. Charakteristisch für die sogenannten gramnegativen Bakterien ist zudem die Produktion der oben bereits erwähnten Lipopolysaccharide, welche in weiterer Folge zu einer Ausschüttung von TNF-Alpha und Interleukin-1 führen. Als mögliche Brain Fog Ursachen können neben Candida auch Infektion wie Lyme-Borreliose, Helicobacter pylori oder Mycoplasma pneumoniae zu nennen. [12]

Nicht nur Candida Pilze – auch Bakterien und Viren können hinter dem Brain Fog

Bakterielle Infektionen lassen sich in der Regel gut mit Antibioitika behandeln. Sie sind in der Regel eine effektiver Möglichkeit als eine natürliche Behandlung mit Kräuter. Eine an die Anitbioitka-Therapie folgende Probiotika-Einnahme ist aber in der Regel sehr sinnvoll, um nach einer bakterielle Infektion nicht sofort eine Pilz-Infektion zu entwickeln und damit die selben oder ähnliche Symptome von neuem zu entwickeln. Ebenso sollte auf eine ausgewogene Ernährung Wert gelegt werden.

Neben bakteriellen Infektionen können auch virale Infektionen an der Entstehung von Brain Fog beteiligt sein. Auch Sie können zu chronischen Entzündungen führen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Während sowohl Pilz-Infektionen wie Candida, als auch bakterielle Infektionen sehr gut mit schulmedizinischen oder alternativen Therapien behandelt werden können, ist dies bei viralen Infektionen nur schwer. Hier sollte der Fokus daher auf eine Stärkung des Immunsystem liegen.

Schließlich wären auch parasitäre Infektionen wie z.B. mit Toxoplasma oder Würmer eine potenzielle Erklärung für physische aber auch psychische oder neurologische Probleme. In unseren Breitengraden sind parasitäre Infektionen in der Regel jedoch seltener und äußern sich in der Regel eher in Verdauungsbeschwerden.

Warum Candida? – Die Ursachen!

Es gibt eine Summe möglicher Ursachen von Candida. Im Folgenden erfahren Sie einige mögliche Risikofaktoren, die dazu beitragen können, dass eine Candida-Infektion entsteht
  • schlechte Immunabwehr
  • chronischer Stress
  • wiederholte bzw. intensive Antibiotika-Behandlungen
  • Medikamente wie Antibabypillen, Immunsuppressiva, synthethische Cortisonpräparate oder Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)
  • Diabetes
  • Lebensmittelunverträglichkeiten (z.B. intestinale Fructoseintoleranz)
  • Belastung mit Schwermetalle
  • Alkoholismus, übermäßiger Alkoholkonsum
  • übermäßiger Konsum von Zucker & raffinierte Kohlehydrate
  • ungünstige Ernährung
  • Schwangerschaft
  • hormonelles Ungleichgewicht
  • andere Infektionen (viral, bakteriell, parasitär, fungal)

Wie Sie sehen gibt es eine Summe an Ursachen und Risikofaktoren für eine Candida-Infektion. In einigen Fällen scheint es eine Kombination an Ursachen sein, die zu der Hefepilzinfektion führen.

Medikamente gegen Candida

Alles gut und schön! Wir wissen also: Infektionen egal ob durch Candida, Bakterien oder Viren können zu Brain Fog führen! Aber was können wir gegen den Candida Gehirnnebel machen? Was hilft bei einer Hefepilzinfektion?

Hat ein Arzt bei Ihnen eine Candida-Pilz-Infektion diagnostiziert, so werden in der Regel Antimykotika wie Nystatin, Fluconazol, Isoconazol oder Ketoconazol verschrieben. Handelt es sich um eine Infektion im Verdauungstrakt so reichen in der Regel Tabletten wie Nystatin. Handelt es sich aber um eine systemische Candida-Infektion so können stärkere Maßnahmen beispielsweise intravenös verarbreichtes Amphotericin B notwendig sein. In Studien aus dem Jahre 1966 unter Richard Snow zeigte man aber, dass auch Nystatin ein effektives Pilzmittel ist, wenn auch nicht ganz so effektiv wie Amphotericin B.

Den „Candida Brain Fog“ natürlich behandeln

Es gibt auch einige Hausmittel & natürliche Tipps sowie natürliche Behandlungsmaßnahmen gegen Candida. Auch wen diese ganz einfach zuhause durchgeführt werden können, sollten Sie dennoch zuvor mit einem Arzt oder qualifizierten Heilpraktiker besprochen werden.

Bei der Behandlung einer Pilzinfektion auf eine natürliche Art und Weise gibt es vor allem 3 wichtige Aspekte:

  • Ernährung
  • Lebensstil
  • Nahrungsergänzungsmittel

Daher die genaue Candida-Behandlung den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde, werden wir in einem weiteren Beitrag in Kürze darauf eingehen. Wenn Sie über diesen und über weitere Beiträge informiert bleiben wollen, können Sie sich hier anmelden. Ansonsten erfahren Sie hier aber noch ein paar ausgewählte Tipps zur natürlichen Candida-Behandlung.

Natürliche Candida-Maßnahmen

Hier haben wir einige Pflanzen bzw. Produkte für Sie vorgestellt, die bei langfristiger Einnahme effektiv gegen Candida wirken können: [31]

  • Caprylsäure
  • Undeglycensäure
  • Kokosöl
  • Knoblauch (roh)
  • Grapefruit-Kern-Extrakt
  • Olivenblattextrakt
  • Zimt
  • Lapacho
  • Neem
  • Probiotika
  • Neem
  • Nelke
  • Oreganoöl
  • Saccharomyces Boulardii
  • Pau d’arco (Lapacho)
  • Katzenkralle
  • Biotin

Die optimale Candida-Diät gibt es nicht. Jeder ist hier sehr individuell. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten der Ernährungsempfehlungen für Candida-Patienten. Candida liebt Alkohol und Zucker. Beim Zucker unterscheidet der Pilz nicht zwischen den Zucker aus einer Banane und reinem Kristallzucker. Hier haben wir die wichtigsten Ernährungsregeln für Candida-Patienten kurz zusammmengefasst:

Diese Lebensmittel vermeiden:

  • Fertignahrungsmittel
  • Soft-Drinks
  • Fruchtsaft
  • Zucker
  • Süßungsmittel
  • Alkohol
  • Essig
  • zu viel Getreide
  • zuckerreiches Obst
  • sehr zuckerreiches Gemüse

Zu diesen Lebensmittel greifen:

  • grünes Blattgemüse
  • Kohlgemüse, Sauerkraut
  • Zwiebelgewächse
  • andere zuckerarme Gemüsesorten
  • Kräuter
  • Fisch
  • Geflügel, Rindfleisch
  • Yoghurt
  • gesunde Fette wie Kokosöl
  • evtl. kleine Menge Quinoa, Süßkartoffel,..

Bei der Candida-Behandlung sind Kombi-Präparate z.B. aus Wirkstoffen wie Caprylsäure, Knoblauch, Neem & Co am besten. Neben den richtigen Nahrungsergänzungsmittel und der richtigen Ernährung ist aber auch ein korrekter Lebensstil sehr wichtig. Besonders ausreichend Schlaf und Stressvermeidung zählen hier dazu.

Als Nahrungsergänzungsmittel eignen sich neben den Kombi-Präparaten auch in der Regel verschiedenste Probiotika sehr gut. In Studien zeigte man, dass die 12 monatige Gabe von Probiotika im Vergleich zu einem Placebo die Candida Pilze deutlich reduzierte. Besonders der Stamm Lactobacillus Acidophillus, Lactobacillus rhamnosus aber auch der Stamm Saccharomyces boulardii konnte in Studien die Candida-population im Verdauungstrakt deutlich reduzieren. Um die gesunden Bakterien im Darm zu füttern werden  ballaststoffreiche Lebensmittel empfohlen. Besonders eignen sich zuckerarme Gemüsesorten wie Artischocke, Chicoree, Radicchio, Brokkoli, Karfiol & Co.

Video: Candida und Brain Fog

Zum Abschluss noch ein sehr interessantes Video vom Candida Experten Eric Bakker zum Zusammenhang von Candida & Brain Fog. Er beschreibt, dass Candida zwar zum Gehirnnebel führen kann, häufig aber auch andere Ursachen wie beispielsweise eine Belastung mit Quecksilber oder Kupfer eine Rolle spielen. Natürlich können auch beide Ursachen gleichzeitig auftreten, da Candida-Pilze sich in einem mit Kupfer oder Schwermetallen belasteten Körper bekanntlich besonders wohl fühlt.


Ihre Meinung zum Thema? Eine Erfahrung mit Candida und Brain Fog? Wir freuen uns über jedes Kommentar! Hier kannst du gerne ein Kommentar schreiben! Wenn du Fragen hast, dann kannst du auch gerne unser Forum besuchen!


Quellen:

  1. Corpus, K. , Hegeman‐Dingle, R. and Bajjoka, I. (2004), Candida kefyr, an Uncommon but Emerging Fungal Pathogen: Report of Two Cases. Pharmacotherapy: The Journal of Human Pharmacology and Drug Therapy, 24: 1084-1088. doi:10.1592/phco.24.11.1084.36140
  2. Knight, Lawrence, and John Fletcher. „Growth of Candida Albicans in Saliva: Stimulation by Glucose Associated with Antibiotics, Corticosteroids, and Diabetes Mellitus.“ The Journal of Infectious Diseases123, no. 4 (1971): 371-77. http://www.jstor.org/stable/30108755.
  3. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(51–52): 837–42DOI: 10.3238/arztebl.2009.0837
  4. Al Hasan, M., Fitzgerald, S. M., Saoudian, M., & Krishnaswamy, G. (2004). Dermatology for the practicing allergist: Tinea pedis and its complications. Clinical and molecular allergy : CMA, 2(1), 5. doi:10.1186/1476-7961-2-5
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  6. J. Jeremias, A. Kalo-Klein, S.S. Witkin, Individual differences in tumour necrosis factor and interleukin-1 production induced by viable and heat-killed Candida albicans, Journal of Medical and Veterinary Mycology, Volume 29, Issue 3, May 1991, Pages 157–163, https://doi.org/10.1080/02681219180000261
  7. Theoharides, Theoharis C et al. “Brain „fog,“ inflammation and obesity: key aspects of neuropsychiatric disorders improved by luteolin.” Frontiers in neurosciencevol. 9 225. 3 Jul. 2015, doi:10.3389/fnins.2015.00225
  8. J. Jeremias, A. Kalo-Klein, S.S. Witkin, Individual differences in tumour necrosis factor and interleukin-1 production induced by viable and heat-killed Candida albicans, Journal of Medical and Veterinary Mycology, Volume 29, Issue 3, May 1991, Pages 157–163, https://doi.org/10.1080/02681219180000261
  9. Kumamoto CA. Inflammation and gastrointestinal Candida colonization. Curr Opin Microbiol. 2011;14(4):386–391. doi:10.1016/j.mib.2011.07.015
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    Stefanie Allert, Toni M. Förster, Carl-Magnus Svensson, Jonathan P. Richardson, Tony Pawlik, Betty Hebecker, Sven Rudolphi, Marc Juraschitz, Martin Schaller, Mariana Blagojevic, Joachim Morschhäuser, Marc Thilo Figge, Ilse D. Jacobsen, Julian R. Naglik, Lydia Kasper, Selene Mogavero, Bernhard Hube
    mBio Jun 2018, 9 (3) e00915-18; DOI: 10.1128/mBio.00915-18
  29. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1369527418300948 
  30. Citation: Amin OM (2011) The Contribution of Pathogenic Bacteria to GI Symptoms in Parasite-Free Patients. J Bacteriol Parasitol 2:109. doi:10.4172/2155- 9597.1000109 
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  32. Nelson, R D et al. “Candida mannan: chemistry, suppression of cell-mediated immunity, and possible mechanisms of action.” Clinical microbiology reviewsvol. 4,1 (1991): 1-19. doi:10.1128/cmr.4.1.1 
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